30.01.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

»Solidarität mit Überfallenen«

Zehn Jahre nach dem Jugoslawien-Krieg: Demonstration in Belgrad soll Auftakt für Proteste gegen das NATO-Jubiläum sein. Gespräch mit Klaus Hartmann

Anna Gutenberg
Klaus Hartmann ist Vizepräsident der Weltunion der Freidenker und Präsident des Deutschen Freidenker-Verbandes

Sie initiieren mit anderen Persönlichkeiten zum zehnten Jahrestag der NATO-Aggression gegen Jugoslawien am 24. März eine Solidaritätsreise nach Belgrad. Was wollen Sie dort?

Politisch geht es uns darum: Wir wollen nicht zulassen, daß die Schande dieses völkerrechtswidrigen Angriffskrieges in Vergessenheit gerät. Wir wollen daran erinnern, daß der Überfall auf Jugoslawien ein bedeutender, ein »Türöffner-Krieg« für die zahlreichen folgenden Aggressionen der NATO und der USA war. Und wir wollen der ständig verbreiteten Mär widersprechen, daß »deutsche Außenpolitik Friedenspolitik« ist.

Worin besteht die Schlüsselrolle des Überfalls auf Jugoslawien am 24. März 1999?

Im April will die NATO ihren 60. Geburtstag feiern; ihren 50. feierte sie, während sie ihre todbringende Fracht über Jugoslawien ablud. Ihre damalige Feier nahm sie zum Anlaß, feierlich z...



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