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26.01.2009 / Inland / Seite 4

Hoffnung auf Wende im Abschiebungsfall

Die Kurdin Salame mußte vor vier Jahren Deutschland verlassen. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet jetzt über das Aufenthaltsrecht für ihren Ehemann

Reimar Paul
Vier Jahren nach Abschiebung von Gazale Salame in die Türkei hoffen Unterstützer der Kurdin und ihrer Familie auf eine Wende. Der Landkreis Hildesheim habe entschieden, daß eine Wiedereinreise-Sperre gegen Salame am 10. Februar, genau vier Jahre nach ihrer Abschiebung, aufgehoben wird, teilte der Niedersächsische Flüchtlingsrat am Wochenende mit. Bereits am morgigen Dienstag verhandelt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über ein Bleiberecht für ihren Ehemann Ahmed Siala. Der heute 30jährige Bürgerkriegsflüchtling aus dem Libanon klagt gegen den Entzug seines Aufenthaltsrechts durch den Landkreis Hildesheim. Sollte Siala Recht bekommen, könnten Salame und die beiden jüngsten Kinder des Paares wieder nach Deutschland kommen.

Am 10. Februar 2005 waren die damals schwangere Salame und ihre jüngste Tochter Schams in die Türkei abgeschoben worden, während Ehemann Siala die beiden älteren Töchter zur Schule brachte. Gazale Salame und zwei Kinder leben in ein...

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