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16.01.2009 / Inland / Seite 8

»Arschtritt in den Hintern der etablierten Politik«

Waldbesetzer am Flughafen von Frankfurt am Main bereiten sich auf gewaltsame Räumung durch Polizei vor. Ein Gespräch mit Michael Wilk

Gitta Düperthal
Michael Wilk ist Arzt, Umweltaktivist, und langjähriges Mitglied der Bürger­initiativen gegen den Flughafenausbau in Frankfurt am Main

Unter dem Motto »Alles muß man selber machen: sozialen Fortschritt erkämpfen« demonstrierten viele unterschiedliche Sozial- und Umweltinitiativen am Mittwoch abend gemeinsam in Frankfurt am Main, um vor der hessischen Landtagswahl ihren Protest kundzutun. Vorneweg liefen die Gegner des Flughafenausbaus. Warum sind die besonders wütend?

Die Demonstration war als Warnruf der außerparlamentarischen Bewegung an die Politik gerichtet – unter anderem auch an eine mögliche künftige FDP-CDU-Regierung. Wir Ausbaugegner haben wie alle anderen keine Parteianbindung, und das ist auch gut so. Die Illusion, im Landtag vertreten zu werden, haben wir nach unseren Erfahrungen mit den Grünen aufgegeben. Denn die haben sich auf ihrem Weg zur Regierungsebene in den vergangenen Jahren zunehmend angepaßt. Den Widerstand haben sie zwar auf...

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