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16.01.2009 / Ansichten / Seite 8

Warten auf »Bad bank«

Rekordverlust für Deutsche Bank

Rainer Balcerowiak
Unsägliche »Victory«-Posen wird man von Josef Ackermann in nächster Zeit wohl nicht mehr sehen. Die von ihm geleitete Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 3,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Börsenwert des Unternehmens beträgt mittlerweile weniger als ein Viertel des Jahreshochs von 2007. Die Bank, die sich vor einigen Jahren aufmachte, um mit Renditeerwartungen von 25 Prozent per anno im ganz großen Kasino mitzuspielen, ist nicht mehr in der Lage, die stufenweise Übernahme der vergleichsweise kleinen Postbank aus eigener Kraft zu schaffen. Sie mußte daher mit einer Art Notverkauf von acht Prozent ihrer Anteile Liquidität und Eigenkapitaldecke absichern. Zwar konnte Ackermann – noch – auf eine direkte Staatshilfe verzichten, jedoch wäre der Einstieg der Deutschen Post in das Frankfurter Geldinstitut in dieser Größenordnung wohl kaum möglich gewesen, wenn sich der gelbe Exmonopolist nicht noch...

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