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15.01.2009 / Inland / Seite 4

»Hochgradig gefährdet«

Niedersachsen: Armenier trotz Selbstmordversuch abgeschoben

Reimar Paul, Göttingen
Trotz eines Selbstmordversuches haben Polizei und Behörden in Niedersachsen einen armenischen Asylbewerber in seine Heimat abgeschoben. Augenzeugen zufolge spielten sich bei dem Polizeieinsatz am Montag im niedersächsischen Bad Salzdetfurth dramatische Szenen ab. Als zwei Beamte frühmorgens um sieben Uhr in der Asylbewerberunterkunft im Ortsteil Bodenburg auftauchten, setzte sich der 27 Jahre alte Flüchtling Arkadin H. ein Messer an die Halsschlagader. Gleichzeitig, so berichten es Polizei und Staatsanwaltschaft, ging der Armenier rückwärts auf das Fenster im Zimmer des 3. Stockwerks zu und ließ sich von dort über die Fensterbank hinabgleiten.

Die beiden Polizisten seien zum Fenster gerannt, hätten es zugestoßen und den bereits kopfüber nach außen hängenden H. so eingeklemmt. Sie packten den Mann an Gürtel und Hose und hievten ihn wieder in den Raum. Au...

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