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13.01.2009 / Ausland / Seite 7

Zelayas Dekret

Honduras: Unternehmer ignorieren neuen Mindestlohn und machen offen mobil gegen den Kurs des Präsidenten

Torge Löding, San José
Die Konfrontation ist programmiert: Honduras Unternehmerdachverband schaltet auf stur, wenn es um das jüngste, aufsehenerregende Dekret von Präsident Manuel Zelaya geht. Dieser hatte eine Anhebung des Mindestlohns um 60 Prozent verfügt. »Diese Erhöhung können wir nicht leisten, denn uns fehlen die Mittel dazu«, lamentierte Verbandssprecher Amílcar Bulnes am vergangenen Mittwoch in der Hauptstadt Tegucigalpa vor Journalisten. Seine Verbandsmitglieder forderte er auf, mit den Arbeitern »direkt über die angemessene Entlohnung« zu verhandeln. Damit stellen sich die Unternehmer aber außerhalb geltender Gesetze, denn der Mindestlohn ist in dem mittelamerikanischen Land bindend.

Gegen Linkskurs

Der Kapitalvertreter behauptete zudem, daß der Linkskurs des amtierenden moderaten Präsidenten Zelaya (Liberale Partei) der Grund für mindestens 15000 Entlassungen in den vergangenen Wochen gewesen sei. Der Vorsitzende der Handelskammer für kleine und mittelständische Unt...

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