05.01.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

»Es gibt keine Zuflucht«

Menschliche Schutzschilde: Internationale Menschenrechtsaktivisten begleiten palästinensische Sanitäter in Gaza

Sophia Deeg
Israels Armee hat mit der Invasion des Gazastreifens begonnen. Laut Agenturen rückten ab Samstag abend mehrere tausend Soldaten in das abgeriegelte palästinensische Gebiet ein. »Der Nachthimmel über Gaza war erleuchtet von den Blitzen der abgeschossenen Panzergranaten. Immer wieder erschütterten Explosionen die Stadt und brachten die Mauern der größeren Gebäude zum Beben«, berichtete AP. Nach Angaben von Ärzten wurden mindestens 24 Palästinenser getötet. Die israelischen Truppen sprachen von 30 Verletzten in den eigenen Reihen.
Am Freitag war allen ausländischen Staatsbürgern, etwa mit Palästinensern verheirateten Europäerinnen und deren Kindern, von Israel die Möglichkeit eingeräumt worden, den Gaza­streifen zu verlassen. Ohnehin hielten sich dort kaum noch Ausländer auf, da Israel seit Wochen schon Journalisten den Zutritt verwehrt. Internationale Menschenrechtsaktivisten, die im Kriegsgebiet geblieben sind, halten sich im Norden in den Ortschaften bzw F...

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