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03.01.2009 / Ansichten / Seite 8

Oranges Privileg

Ukraine schlägt russische Hilfe aus

Rainer Rupp
Die Verträge zwischen Kiew und Moskau über die Lieferung russischen Erdgases liefen am 31. Dezember 2008 aus, ohne daß ein Folgeabkommen ausgehandelt werden konnte. Da die ukrainische Regierung nur einen Teil ihrer Schulden bezahlt und sie trotz erheblichen russischen Entgegenkommens die Vertragsverhandlungen abbrach, drehte Gasprom am 1. Januar der Ukraine den Gashahn ab. Allerdings halten sich das Bundeskabinett und die anderen EU-Regierungen – anders als vor zwei Jahren in einer ähnlichen Situation – diesmal mit Schuldzuweisungen an Moskau zurück. Das mag daran liegen, daß die Gaslieferungen durch die Ukraine nach Westeuropa bisher nicht betroffen sind. Aber wie lange noch?

Sowohl in Moskau als auch in Westeuropa befürchtet man eine Wiederholung der illegalen Machenschaften der ukrainischen Regierung, die beim Lieferstopp vor zwei Jahren die Gastransitleitungen nach Westeuropa angezapft ...

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