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30.12.2008 / Feuilleton / Seite 13

Böse Wichte

John Ford, Ernst Lubitsch, Richard Oehmann – in »Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater« eine Front

Reinhard Jellen
Die Oma verdonnert den Kasperl und den Seppel im Garten das Unkraut zu jäten. Daraufhin zieht sich Seppel einen verhängnisvollen Schluckauf zu. Als einzig verläßliches Heilmittel gegen das grauenhafte Siechtum erweist sich nach vielerlei Nachforschung einzig nur das Löffelkraut. Da die beiden Hauptprotagonisten in diesem Heilkraut magische Kräfte wittern, beschließen sie, gleich zu einem Mann des Faches, dem Zauberer Wurst, zu gehen. Dieser erweist sich sogleich als übler Schuft, der, gerade zum Versöhnungskaffeeklatsch bei der bösen Hexe Annegehr geladen und selber hinter der wertvollen Essenz her ist, um im Verbund mit dieser der gesamten Menschheit einen tödlichen Lachkrampf anzuhexen. Also machen sich die bösen Wichte mit einem Schubkarren auf in den Wuiden Woid, wo man exklusiv das seltene Pflänzchen anzutreffen pflegt.

Um diesem vermaledeiten Trachten Einhalt zu gebieten, machen sich nun auch die beiden Helden auf den düsteren Weg. Den Schurken kommt...

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