Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Mittwoch, 22. Mai 2019, Nr. 117
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20.12.2008 / Fotoreportagen / Seite 4 (Beilage)

Geboren in El Llano

Guatemala: Auf dem Lande kommen die ­meisten Kinder mit Hilfe traditioneller Hebammen zur Welt. Regierung investiert jetzt in deren Ausbildung. Fotoreportage von Rodrigo Abd (AP)

Jana Frielinghaus
Geburt: Ein beglückendes Ereignis – das aber insbesondere in Entwicklungsländern nicht selten zum Alptraum wird. Die Gefahr, dabei zu sterben, ist für Schwangere wie auch für ihre Kinder zum Beispiel im mittelamerikanischen Guatemala relativ hoch. Hier sind große Gebiete von einer modernen Gesundheitsversorgung abgeschnitten. Die volle Last der Verantwortung für einen guten Start ins Leben lastet insbesondere auf dem Lande allein auf den Schultern traditioneller Hebammen, mit deren Hilfe sechs von zehn Kindern in Guatemala zur Welt kommen. Diese »Comadronas« aber haben vielfach keinerlei moderne Ausbildung. Oft fehlen ihnen selbst die nötigsten Hilfsmittel wie sterile Handschuhe, Schere, eine Schüssel und saubere Handtücher. Gleichzeitig wird ihre bedeutende Leistung vom Personal der Krankenhäuser, in die sie unter großen Mühen Schwangere mit hohem Geburtsri...

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