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18.12.2008 / Feuilleton / Seite 13

Vornedran, nie laut

Mit Beuys Kartoffeln pflanzen und ernten und anderes: Die Sammlung René Block in der Ausstellung »Who killed the painting?« in Nürnberg

Karsten Neumann
Über 200 Kunstwerke gehen als Dauerleihgabe an das Neue Museum in Nürnberg. Die neue Leiterin des Hauses, Angelika Nollert, hat es geschafft, für das Museum weitere wichtige Werke aus der Sammlung des Galeristen René Block ins Haus zu holen. Das Neue Museum ist neben dem Armeemusuem in Ingolstadt, das zweite staatliche bayrische Museum außerhalb Münchens.

Teile der Block-Sammlung werden in der aktuellen Ausstellung »Who killed the painting?« präsentiert. Bei der Eröffnung wurde der Film »Das Berliner Fenster«, den Jan Franksen über René Block 1969 für den SFB gedreht hatte, gezeigt. Block war immer vorn dran, nie laut, aber immer agil. Im Film, der Zoomgeschwindigkeiten hinlegt, die ihn stark an den Rand des Experimentalfilms treiben und die heute verboten wären, sitzt René Block mit dem Künstler Karl Horst Hödicke im Schnee und spielt Schach.

Der »Spätentwickler« (Block über Block) vom Niederrhein eröffnete seine Westberliner Galerie 1969 im Alter von 22...



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