18.12.2008
Drei Gewehrkugeln
Kolumbien: Armee erschießt Ehemann von Indigenen-Führerin Quilcue auf offener Straße. Anschlag auf die Ureinwohnerschaft
Von Klaus Schikora
Edwin Legarda ist tot. Der Ehemann von Aída Quilcue, die als oberste Autorität des Regionalen Rats der Indigenas von Cauca (CRIC) im November den Marsch von Tausenden Ureinwohnern nach Bogotá angeführt hatte, starb am Dienstag durch drei Gewehrkugeln, als er auf der Fahrt nach Popayán von Soldaten beschossen wurde. In der Stadt nahe der Pazifikküste wollte der 28jährige prominente Indigenenführer, so das multinationale Nachrichtenportal telesurtv.net, seine Frau abh...
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