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17.12.2008 / Inland / Seite 5

»Nichts als heiße Luft«

Jobabbau bei IT-Dienstleistern trotz Debatte über Ausschluß von Entlassungen

Daniel Behruzi
Der Diskussion über einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen zum Trotz vernichten die Konzerne weiter Arbeitsplätze. Der aktuellste Fall ist der des IT-Dienstleisters Hewlett-Packard (HP) und dessen Tochter Electronic Data Systems (EDS), wo fast 1150 der insgesamt rund 12700 Stellen gestrichen werden sollen. »Die vorgelegten Abbaupläne sind völlig überzogen. Wer angesichts schwarzer Zahlen und hoher Auslastung Menschen auf die Straße setzen will, hat aus der gegenwärtigen Wirtschaftskrise nichts gelernt«, erklärte Helga Schwitzer vom geschäftsführenden IG-Metall-Vorstand am Dienstag in Frankfurt am Main.

Hintergrund ist die kürzlich erfolgte Übernahme von EDS durch HP. Am Montag hatte das Management die Beschäftigtenvertreter darüber informiert, daß bei HP 250, bei EDS 864 Jobs abgebaut werden sollen. »Offensichtlich hat HP nur die Verbesserung der Rendite im Blick, mit einem verantwortungsbewußten Umgang mit Menschen hat das nichts zu tun«, kritisi...

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