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10.12.2008 / Inland / Seite 2

»Malte Hinz ist als dju-Chef fehl am Platz«

Berufung zum Chefredakteur der Westfälischen Rundschau stößt auf Protest in der Deutschen Journalisten-Union. Ein Gespräch mit Matthias Gottwald

Ralf Wurzbacher
Matthias Gottwald ist Vorsitzender des Landesverbands Berlin-Brandenburg der Deutschen Journalisten-Union (dju) in der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

Am Freitag, als der Chef der WAZ-Gruppe, Bodo Hombach, sein Kürzungsprogramm für vier Zeitungstitel im Ruhrpott präzisierte (jW berichtete), wurde der dju-Bundesvorsitzende Malte Hinz als neuer Chefredakteur der Westfälischen Rundschau (WR) präsentiert. Warum kommt Ihnen das spanisch vor?

Malte Hinz hat im Vorfeld mit keinem ehrenamtlichen dju-Gremium über diesen Schritt gesprochen. Als wir davon am Donnerstag abend erfahren haben, hat es uns richtig geschüttelt. Wir wollten dann aber zunächst einmal abwarten, wie sich der dju-Bundesvorstand verhält. Da kam aber keine offizielle Reaktion, wir warten nach wie vor darauf. Auch unsere Bundesgeschäftsführerin, Ulrike Maercks-Franzen, war von Malte Hinz nicht unterrichtet worden. Dabei ist der Fall von großer Tragweite: Als Chefredakteur besetzt Malte Hin...

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