08.12.2008 / Ausland / Seite 7

Gipfel in Delhi

Medwedew zu Blitzbesuch in Indien. Mega-Deal zu russischen Uranlieferungen stand im Mittelpunkt

Hilmar König, Neu-Delhi
Kommt er oder kommt er nicht? Das war die Frage, die indische Journalisten gleich nach der Terrorattacke in Mumbai am 26. November stellten. Sie meinten den russischen Präsidenten Dmitri Medwedew, dessen erster Indien-Besuch seit einiger Zeit auf dem Programm stand. Moskau hatte volles Verständnis für den Fall signalisiert, daß wegen der Konsequenzen aus der Mumbai-Tragödie das Gipfeltreffen verschoben worden wäre.

Am Ende kam er doch, am Freitag zu einem Blitzbesuch, der keine 24 Stunden dauerte. Gegenüber dem staatlichen indischen Fernsehen hatte Medwedew schon vor seinem Abflug in Moskau Rußlands Assistenz bei der Aufklärung der Geschehnisse von Mumbai angeboten. Er befürwortete eine »Kooperation an allen Fronten«, um das Risiko solcher Terrorschläge in Zukunft zu minimieren. Seinem Botschafter in Indien überließ es Medwedew, am Wochenende gegenüber indischen Medien »Ratschläge« zur aktuellen Gestaltung des Verhältnisses Indien–Pakistan zu geben. Er war...

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