06.12.2008 / Inland / Seite 8

»Fälschlich angenommen, Mumia sei schon gerettet«

Am Sonntag beginnt eine weltweite Aktionswoche zur Solidarität mit dem schwarzen Bürgerrechtler. Ein Gespräch mit Anton Mestin

Frank Meier
Anton Mestin ist Sprecher des Berliner Mumia-Bündnisses, das sich für die Freilassung des in den USA wegen angeblichen Polizistenmordes zum Tode verurteilten schwarzen Bürgerrechtlers Mumia Abu-Jamal einsetzt

Am Sonntag beginnt weltweit eine Aktionswoche, die auf das Schicksal des seit 20 Jahren in der Todeszelle sitzenden US-Bürgerechtlers Mumia Abu-Jamal aufmerksam machen soll. Was ist der Anlaß?

Seine Chancen auf Leben und Freiheit sind nur noch klein. Seit dem Verteidigerwechsel 2003 ist sein Fall zwar in Bewegung gekommen, nur hat er juristisch bis heute wenig erreichen können. Mumia kämpft gegen eine rassistische Gesinnungsjustiz, die ihn ohne neues Verfahren hinrichten will.

Was ist das Ziel dieser Kam­pagne?

Mumia braucht die Unterstützung der Öffentlichkeit für seine Forderung nach einem neuen Prozeß. Wenn es den nicht geben sollte, ist seine Hinrichtung nur eine Frage der Zeit. Gerade erst hat die Staatsanwaltschaft den Antrag auf Wiedereinset...

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