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03.12.2008 / Inland / Seite 5

Allein mit Kindern ohne Geld

DGB-Studie belegt erhöhtes Armutsrisiko für Alleinerziehende. Viele Betroffene erwerbslos oder prekär beschäftigt

Ralf Wurzbacher
Alleinerziehende leben überdurchschnittlich häufig von staatlicher Fürsorge, sind vermehrt prekär beschäftigt und tragen ein größeres Verarmungsrisiko als jede andere Bevölkerungsgruppe. So lauten die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) über die Situation von alleinerziehenden Müttern und Vätern auf dem Arbeitsmarkt. Danach sind von ihnen mehr als 42 Prozent auf Hartz IV angewiesen. Im Juni 2008 betraf dies über 661000 Personen. Angesichts dieser Befunde fordert der Gewerkschaftsdachverband die Bundesregierung dazu auf, Alleinerziehende als besondere Gruppe in die Zielvereinbarungen der Arbeitsverwaltung aufzunehmen und sie besonders zu fördern.

»Kinder dürfen nicht länger ein Armutsrisiko sein und den Ausschluß vom Arbeitsmarkt zur Folge haben«, mahnte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach bei der Vorstellung der Studie am Montag in Berlin. Es müsse für sie ein spezielles Integrationsprogramm geschaffen werd...

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