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29.11.2008 / Ausland / Seite 6

Im Schatten der Krise

Parlamentswahlen in Rumänien am Sonntag. Katastrophale Wirtschaftslage avanciert zum zentralen Thema

Tomasz Konicz
Rumäniens Sozialdemokraten (Partidul Social Democrat – PSD) blicken zuversichtlich in die Zukunft. Die größte Partei des etwa 21 Millionen Einwohner zählenden südosteuropäischen Landes sieht sich bereits als Siegerin der für Parlamentswahlen am Sonntag. Laut der aktuellsten Meinungsumfragen liegen die – derzeit oppositionellen – Sozialdemokraten bei etwa 35 Prozent, ihr stärkster Konkurrent, die Liberaldemokraten (Partidul Democrat Liberal – PDL) bei 30 Prozent.

Die ansteigenden Umfrageergebnisse verdankt die PSD der rasch fortschreitenden Weltwirtschaftskrise, in deren Folge das neoliberale Musterland ernsten Turbulenzen ausgesetzt ist. Für diese machen die Sozialdemokraten die wirtschaftsliberale Politik der Regierung von Premier Calin Popescu verantwortlich. »Gemäßigt linke Parteien sind besser in der Lage, mit sozialem Druck umzugehen«, meinte Parteichef Mircea Geoana und stieß damit offenbar auf Gehör bei den Wählern. Seine aus der Kommunistischen Pa...

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