Schwarzer Kanal
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26.11.2008 / Inland / Seite 2

»Wir rechnen nicht mit fairen Berichten«

Die Linkspartei in Hessen läuft sich jetzt für den nächsten Wahlkampf warm. Ein Gespräch mit Ulrike Eifler

Gitta Düperthal
Ulrike Eifler ist Landes­vorsitzende der Partei Die Linke in Hessen

Seit dem Scheitern des Versuchs, den geschäftsführenden Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) abzuwählen, steht Hessen wieder im Wahlkampf – doch von der Linkspartei hört man so gut wie nichts. Woran liegt das?

Eine Reihe von politischen Akteuren in unserer Gesellschaft hatte kein Interesse daran, daß die Linkspartei eine SPD-Grünen-Regierung tolerieren könnte. Den Vertretern der Industrie mißfiel zum Beispiel, daß ein Tariftreuegesetz im Koalitionsvertrag stand. Vor allem die Energiekonzerne profitieren davon, daß das Projekt gescheitert ist. Insofern wundert es nicht, daß jetzt, vor den Neuwahlen, Die Linke in den Medien totgeschwiegen wird. Es geht darum, das Risiko der Abwahl von Koch möglichst kleinzuhalten.

Welche Rolle spielen dabei die Medien? Von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war zu vernehmen, sie wolle in ihren Diskussionsforen Die Linke außen vor lassen.

In vielen Reda...

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