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26.11.2008 / Inland / Seite 5

»Möglichst viel Arbeit für möglichst wenig Geld«

DGB-Studie weist dramatischen Abwärtstrend bei Arbeits- und Lohnbedingungen junger Beschäftigter nach

Ralf Wurzbacher
Unter jungen Menschen geht der Trend verstärkt in Richtung prekäre Beschäftigung. Diejenigen, die nach Schule, Ausbildung oder abgeschlossenem Studium heutzutage überhaupt noch einen Job finden, müssen für ihr »Glück« immer häufiger mit schlechten Arbeits- und Einkommensbedingungen bezahlen. So lautet eines der zentralen Ergebnisse der Studie »Arbeitsqualität aus Sicht von jungen Beschäftigten«, die der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Dienstag in Berlin vorgestellte. Im Rahmen der Sonderauswertung des bereits im Juni präsentierten »DGB-Index Gute Arbeit 2008« wurden über 1000 Vollzeitbeschäftigte im Alter bis 30 Jahre über ihren Arbeitsalltag befragt.

Vor Pressevertretern forderte DGB-Bundesjugendsekretär René Rudolf gestern die Unternehmen auf, jungen Mitarbeitern »ein Perspektive zu geben, statt ihnen möglichst viel Arbeitskraft für möglichst wenig Geld« abzuverlangen. Jobs für Jugendliche müßten sicherer werden – durch »unbefristete Arbeitsverträge...

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