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22.11.2008 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Die Zahl der Freunde Kubas in der BRD steigt«

Gespräch mit Deborah Azcuy Carrillo. Über Kuba und die deutsche Presse, über ihre Arbeit als Diplomatin in Berlin. Und darüber, warum ihr Land keine Frauenquote braucht

Claudia Wangerin
Deborah Azcuy Carrillo hat drei Jahre lang als I.Sekretärin der Botschaft der Republik Kuba in Berlin das Büro für Presseangelegenheiten geleitet und war Ansprechpartnerin für die Kuba-Solidaritätsgruppen in Deutschland. Am Montag kehrte sie nach Havanna zurück, um künftig im Außenministerium zu arbeiten.

Sie sind seit September 2005 I. Sekretär der kubanischen Botschaft in Berlin. Jetzt kehren Sie vorerst in Ihre Heimat zurück. Mit welchen Gefühlen?

Ein gutes Gefühl gibt mir das Ansehen, das Kuba in den letzten drei Jahren weltpolitisch hinzugewonnen hat. Kuba wurde zum Beispiel als Mitglied des Rates für Menschenrechte der Vereinten Nationen gewählt – ebenso für den Vorsitz der Organisation der blockfreien Staaten. Seit 2005 hat auch die Resolution zur Aufhebung der Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade der USA gegen Kuba bei den Vereinten Nationen weitere Unterstützer gewonnen. Diese Resolution wird von Kuba seit 17 Jahren alljährlich zur Abstimmung gestellt – und außer den USA und Israel stimmte zuletzt nur noch die Inselgruppe Palau dagegen. Das zeigt, wie sehr sich die USA mit dieser Blockadepolitik selbst isolieren – und daß Kuba seine Isolation durchbrochen hat. Das Ansehen Kubas nimmt zu, trotz gegenteiliger Bemühungen der US-Regierung. ...

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