18.11.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Letzte Chance für lange

Ohne organisierte Gegenwehr werden die Lohnabhängigen das Gros der Kosten zur Bewältigung der Wirtschaftskrise tragen müssen

Jörn Boewe
Die Wirtschaftskrise bricht mit Wucht herein, und die Bundesregierung legt Rettungsprogramme für in Schieflagte geratene Großunternehmen, ja ganze Wirtschaftszweige auf. Doch obwohl absehbar ist, daß die Masse der Lohnabhängigen den größten Teil der Zeche zahlen werden, halten sich die Gewerkschaften vornehm zurück. Eine Antwort auf die Krisenbewältigungsszenarien der kapitalistischen Parteien war von ihnen bislang nicht zu hören.

Mit einem Diskussionspapier unter dem Titel »Weiter so – oder Krise als Chance?« hat sich jetzt ein »Arbeitskreis Weltwirtschaftskrise« im ver.di-Landesverband Baden-Württemberg zu Wort gemeldet. Zu den Autoren zählen u.a. der Stuttgarter ver.di-Geschäftsführer Bernd Riexinger und der Wirtschafts- und Tarifexperte des ver.di-Landesbezirks Werner Sauerborn.

Als »absehbare Folgen der Krise für die Lohnabhängigen« seien Rationalisierungsschübe, Restrukturierungen und Firmenzusammenbrüche zu erwarten. »Marktbereinigungsprozesse werde...



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