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14.11.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Kriegspakt

Am 3. und 4. April 2009 wollen die Staats- und Regierungschefs der NATO pompös den 60.Jahrestag des westlichen Militärbündnisses feiern. Ein Rück- und Ausblick

Reiner Braun
Das NATO-Jubiläum ist ein wichtiger Anlaß für die Friedens- und für soziale Bewegungen, für viele demokratische Kräfte und die politische Linke in Europa, aber auch in den Vereinigten Staaten, verstärkt über das Militärbündnis aufzuklären. Wer die NATO kritisch, ja ablehnend über 60 Jahre begleitet hat, dem können deren aktuelle militaristische Politik, ihre aktuelle Teilnahme an Kriegen und ihre Militärplanungen nicht gleichgültig sein.

Das Bündnis nahm seit seiner Gründung 1949 für sich in Anspruch, den sogenannten freien Westen gegen den angeblich aggressiven Kommunismus zu verteidigen. Träfe das zu, hätte sich nach dem Warschauer Pakt auch die NATO 1991 auflösen müssen. Allerdings waren die für die Öffentlichkeit formulierten Ziele der NATO schon seit ihrer Gründung nicht mit den politisch-strategischen Handlungen der Regierenden, vor allem in den Vereinigten Staaten, kongruent.

Militärische Hegemonie

Als angebliches Bündnis der Demokratien gegründet, ...

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