Der Schwarze Kanal
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14.11.2008 / Ausland / Seite 6

PKK soll ausgeschaltet werden

Abkommen zwischen Ankara und Erbil sieht Lebensmittelembargo gegen Bevölkerung der Kandil-Berge vor

Nick Brauns
Die türkische Regierung und die Regierung der kurdischen Autonomieregion im Nordirak haben sich in dieser Woche erstmals in einem Abkommen auf ein gemeinsames Vorgehen gegen die Guerilla der Arbeiterpartei Kurdistans PKK geeinigt. In dem zunächst auf ein halbes Jahr begrenzten Abkommen verpflichtet sich die kurdische Regionalregierung von Präsident Masud Barzani laut der kurdischen Nachrichtenagentur Firat, ein Lebensmittelembargo gegen die Bevölkerung in den Kandil-Bergen im irakisch-iranischen Grenzebiet zu verhängen. In dieser Region hat die PKK ihr Hauptquartier mit mehreren tausend Guerillakämpfern. In grenznahen Gebieten zur Türkei sollen neben den Peschmerga der kurdischen Regierung auch türkische Sondereinheiten stationiert werden, um logistische, politische und militärische Verbindungen der PKK zu unterbinden. PKK-Kämpfer, die sich nicht ergeben, sollen »ausgeschaltet« werden. Kämpfer, die sich von der PKK trennen, sollen gemeinsam von kurdischen...

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