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22.07.1999 / Ausland / Seite 0

Verspielte Sympathien

Pakistan: Auch der jüngste Waffengang mit Indien geriet zum Desaster

Nach Wochen der Euphorie über das anfangs so blendend laufende militärische Abenteuer in Kaschmir hat sich nun Ernüchterung unter der Bevölkerung in Pakistan ausgebreitet. Wie jubelten die Pakistani, als in der umstrittenen Grenzregion zwei indische Kampfflugzeuge und ein Hubschrauber abgeschossen worden waren. Wie sehr labte sich der pakistanische David daran, dem indischen Goliath schmerzliche Verluste zugefügt, ihn geradezu gedemütigt zu haben. Bis zum Sieg wollte man den moslemischen Brüdern im indischen Kaschmir beistehen. Pakistans Armee und afghanische Söldner hatten sich tatkräftig eingeschaltet, um dieses Ziel zu erreichen. Die Regierung in Islamabad und die Medien überschlugen sich, den »Jihad« - den heiligen Krieg - gegen den Erzfeind zu verherrlichen. Nach drei verlorenen Kriegen (1948, 1965 und 1971) wollte man diesmal siegen, koste es, was es wolle.

Der Beginn der gefährlichen Militäroperation gelang den Pakistani exzellent. Sie hatten die un...

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