Gegründet 1947 Dienstag, 26. März 2019, Nr. 72
Die junge Welt wird von 2173 GenossInnen herausgegeben
21.07.1999 / Feuilleton / Seite 0

Der alte Mann und Havanna

Was trieb Ernest Hemingway nach Kuba?

Elsa Claro, Havanna

Vor kurzem schockierte eine in den USA erschienene Publikation die Fangemeinde von Ernest Hemingway mit der Sensation, daß der berühmte Schriftsteller ein CIA-Agent gewesen sei. Das verblüffte alle Biographen, denen das Leben des amerikanischen Literatur-Nobelpreisträgers schon so manche Überraschung geboten hat. Immerhin wissen sie seit langem, daß der Name des Autors auf den schwarzen Listen der McCarthy-Ära steht. Und einige Biographen meinen, daß das für Hemingway der Grund gewesen sei, damals seinen Wohnsitz nach Kuba zu verlegen. So habe er gehofft, der zu Hochzeiten des Kalten Krieges in den USA grassierenden Diffamierungs- und Verfolgungskampagne gegen »rote« Intellektuelle aus dem Weg gehen zu können.

Aber die meisten »Hemingway-Forscher« neigen zu der Ansicht, daß es einfach eine heimliche Liebe des Schriftstellers für die exotische karibische Insel war, die ihn dorthin trieb (Foto: Oder war es doch mehr - hier im Mai 1960 mit Fidel Castro). ...

Artikel-Länge: 6047 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €