Der Schwarze Kanal
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05.11.2008 / Inland / Seite 4

IG Metall in schwieriger Lage

Tarifrunde: Trotz erfolgreicher Warnstreiks ist unklar, wie sich die Konjunkturflaute auf die Mobilisierungsfähigkeit der Gewerkschaft auswirkt. Eindrücke aus Berlin

Daniel Behruzi
Die IG Metall demonstriert dieser Tage Stärke. Landauf, landab mobilisiert sie Zehntausende Beschäftigte zu kurzfristigen Arbeitsniederlegungen, um ihrer Forderung nach acht Prozent mehr Lohn und Gehalt Nachdruck zu verleihen. So auch in Berlin, wo am Dienstag vormittag mehrere hundert Beschäftigte vor den Toren des Daimler-Werks im Stadtteil Marienfelde zu einer Kundgebung zusammenkommen. Mit dabei sind Kollegen von Bosch, Thales, Alcatel-Lucent, Gilette, der Willy Vogel AG und aus anderen Werken. »Einmalzahlung ist Tarifbetrug«, steht auf einem der selbstgemalten Transparente. »Acht Prozent in die Hand statt 500000000000 in den Sand«, heißt es auf einem anderen.

Doch trotz der eindrucksvollen Aktion wird auch hier deutlich: Die Konjunkturflaute bleibt für die Mobilisierungsfähigkeit der IG Metall nicht ohne Folgen. So sind an diesem Vormittag fast 300 Arbeiter weniger in dem Daimler-Werk als sonst. Die Frühschicht im Bau des Sechszylindermotors OM 642 – ...

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