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28.10.2008 / Inland / Seite 5

Redakteure im Warnstreik

1000 Zeitungsleute bundesweit nach Gewerkschaftsangaben im Ausstand. Verleger wollen Reallohnverluste für Journalisten festschreiben

Mirko Knoche
Die Deutsche Journalistenunion (dju) in der Gewerkschaft ver.di und der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) haben am gestrigen Montag nach eigenen Angaben 36 Zeitungsredaktionen in sechs Bundesländern bestreikt. Die Journalistengewerkschaften wollten so den Druck für die vierte Verhandlungsrunde mit den Zeitungsverlegern am heutigen Dienstag erhöhen. Beide Organisationen fordern 7,5 Prozent mehr Gehalt für 15 000 festangestellte Redakteure und eine Erhöhung der Honorare für »arbeitnehmerähnliche Freie« um gleichfalls 7,5 Prozent. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bietet lediglich zwei Prozent für dieses Jahr und weniger als zwei Prozent im nächsten. Außerdem droht er indirekt mit der Kündigung des bis 2010 laufenden Manteltarifvertrags, sollte kein Abschluß zustande kommen, der »den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung trägt«.

Nach Angaben der Zeitungsverleger wurden bis Montag nachmittag nur elf Redaktionen bestreikt, auch sei es ...

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