13.10.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

»Unsere Kampfbereitschaft ist groß«

Lohnerhöhung statt Einmalzahlung: Berliner GEW ruft zum Streik auf. Ein Gespräch mit Rose-Marie Seggelke

Wladek Flakin
Rose-Marie Seggelke ist Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Berlin

Ab dem heutigen Montag ruft die GEW in Berlin nicht verbeamtete Lehrer, Kita-Erzieher und Sozialpädagogen zu viertägige Streiks auf, um Lohnerhöhungen zu fordern. Dabei hat der Senat im Juli eine Einmalzahlung von 300 Euro für den öffentlichen Dienst beschlossen. Warum treten Sie jetzt in den Streik?

Die Einmalzahlung ist lächerlich, und viele Beschäftigte fühlen sich dadurch provoziert. Eine Einmalzahlung von 300 Euro brutto für das Jahr 2008 bedeutet, daß pro Tag zirka 30 Cent netto in den Portemonnaies der Kollegen landen. Wir streiken für Tarifverhandlungen und für nachhaltige Tarifsteigerungen.

Was genau fordert die GEW vom Senat?

Wir fordern vom Berliner Senat nicht mehr und nicht weniger als das, was die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes aller anderen Bundesländer bereits erhalten haben: drei Einmalzahlungen von jeweils 300 Euro und eine Ta...

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