Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Sa. / So., 18. / 19. Mai 2019, Nr. 114
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
11.10.2008 / Wochenendbeilage / Seite 8 (Beilage)

Ingmars Freßvergnügen

Ina Bösecke
Man muß sich über die kleinen und großen Egozentrikerschweine in seiner Umgebung keine Gedanken mehr machen – wenn es stimmt, was Ingmar Bergmann schon 1957 mit seinem Film »Wilde Erdbeeren« vermitteln wollte. Die Quintessenz geht ungefähr so: Es kommt der Tag, an dem auch die fieseste Ich-Maschine erkennen wird, wie eng-, kalt- und schlechtherzig sie die ganze Zeit unterwegs war. Weil es dann aber zu spät ist, um alles wieder gutzumachen, muß sie einsam und traurig sterben. Obwohl nicht ganz klar ist, ob der Protagonist des Bergmann-Films, Isak Borg, ein 78jähriger Wissenschaftler, am Ende stirbt, zumindest guckt er die ganze Zeit ziemlich verzweifelt durch die Gegend.

Es fängt an mit einem Alptraum. Eigentlich soll es einer der schönsten Tage von Isak Borg werden, denn er soll für seine Verdienste um die Forschung gewürdigt werden. Doch vorher träumt er, wie er sich selbst trifft – als Toten. Später wird er sich als »ein lebender Toter« bezeichnen. Zunä...

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