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10.10.2008 / Ausland / Seite 7

Deal mit Expräsident Portillo?

»Korruptester Regierungschef in der Geschichte Guatemalas« aus Mexiko ­zurückgekehrt. Prozeß in Vorbereitung. Freilassung gegen Kaution angeordnet

Andreas Knobloch
Der frühere Präsident Guatemalas, Alfonso Portillo, der das zentralamerikanische Land von 2000 bis 2004 regierte, ist am Dienstag überraschend von Mexiko nach Guatemala zurückgekehrt, um sich der Justiz zu stellen. Ihm werden verschiedene Delikte persönlicher Bereicherung und Unterschlagung vorgeworfen, für die er sich wohl auch bald vor Gericht wird verantworten müssen. Zunächst aber ordnete ein Richter seine vorübergehende Freilassung gegen die Zahlung einer Kaution von einer Million Quetzales (ungefähr 95000 Euros) an.

In einer kurzen Stellungnahme nach seiner Rückkehr drückte Portillo seine Zuversicht aus, daß es »Gerechtigkeit geben werde« und er seine Unschuld wird beweisen können. »Ich habe entschieden, mich zu stellen, denn ich bin unschuldig und habe die nötigen Beweise, das zu demonstrieren«, so der Expräsident. Auch wiederholte er sein altes Argument, Opfer einer »politischen Verfolgung« zu sein und von der lokalen Presse vorverurteilt zu werden...

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