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08.10.2008 / Ansichten / Seite 8

Demokratische Krise

Mehrheit der Bevölkerung betroffen

Winfried Wolf
Immer wieder trifft man auf ein Verständnis der Finanzmarktkrise als einer Angelegenheit der Reichen. Dem steht die Aussage des Princeton-Ökonomen Alan Krueger gegenüber, der die nun ablaufende Krise als eine »demokratische« bezeichnet. Was zynisch klingt, hat einen wahren Kern: Die Finanzkrise trifft im Grunde in erster Linie die große Mehrheit der Bevölkerung. Am Ende könnte sich herausstellen, daß die wirklich Reichen kaum betroffen sind. Das läßt sich auf der Ebene der Arbeitsplätze, der Sparmaßnahmen und der politischen Rechtsentwicklung konkretisieren.

Zunächst gilt: Die Finanzkrise hat längst die reale Wirtschaft erreicht. Derzeit werden in den OECD-Ländern an jedem Tag mehrere zehntausend Arbeitsplätze vernichtet. Allein im US-Bankensektor werden in diesem Jahr 200000 Arbeitsplätze abgebaut. Davon entfallen maximal zehn Prozent auf gut Verdienende. Dieser Arbeitsplatzabbau wird sich mit der Ausweitung der Krise auf alle Sekt...

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