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07.10.2008 / Inland / Seite 5

Börsengang streßt Eisenbahner

Hierarchisch, undurchsichtig und belastend: Die schleichende Privatisierung der DB AG aus Sicht der Beschäftigten

Jörn Boewe
Wie wirkt sich der seit 1994 laufende Umbau der Bahn von einer Bundesbehörde zum kapitalistischen Logistikkonzern auf die Beschäftigten aus? Dies ist das Thema einer kürzlich veröffentlichten Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Hildegard Maria Nickel, Soziologieprofessorin an der Humboldt-Universität Berlin, und ihre Kollegen Hasko Hüning und Michael Frey interviewten dafür Führungskräfte, Beschäftigte unterschiedlicher Unternehmensbereiche sowie Betriebsräte der Deutschen Bahn AG.

Zwischen 1993 und 2007 sank die Zahl der Bahn-Beschäftigten massiv. Umgerechnet auf Vollzeitstellen wurde die Belegschaft um fast 40 Prozent reduziert: Von ehemals 374000 zu Beginn der »Bahnreform« blieben anderthalb Jahrzehnte noch 231000 übrig. Auf Druck der Gewerkschaften richtete der Konzern eine interne Arbeitsvermittlung (DB Jobservice) ein, in der Beschäftigte, die ihren Arbeitsplatz verlieren, weiterbeschäftigt und in andere Bereiche des Konzerns vermitt...

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