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07.10.2008 / Titel / Seite 1

NATO sucht Ausweg

Peter Wolter und Rainer Rupp
Der Afghanistan-Krieg ist so gut wie verloren, dennoch will die Bundesregierung das deutsche Truppenkontingent um 1000 auf 4500 Mann aufstocken. Die Kriegspolitiker der Koalition werden tief in die Kiste mit rhetorischen Tricks und Halbwahrheiten greifen müssen, wenn der Bundestag am heutigen Dienstag in erster Lesung über die Entsendung zusätzlicher Soldaten entscheidet. Auch wenn der eine oder andere neoliberale Abgeordnete nachdenklich geworden ist – die Fraktion der Linkspartei wird die einzige bleiben, die sich geschlossen dagegen ausspricht. Die Abstimmung ist für den 13. Oktober vorgesehen.

Selbst die US-Geheimdienste beschreiben die Lage in Afghanistan mittlerweile als »düster«. Wie aus der »National Intelligence Estimate for Afghanistan« (NIE), einer gemeinsamen Einschätzung aller Dienste hervorgeht, wird für dieses Jahr nicht die sonst übliche Winterruhe erwartet. Regierungsquellen in Washington berichteten unter Berufung auf das Papier, daß die...

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