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06.10.2008 / Abgeschrieben / Seite 8

Nur eine Verstaatlichung der Bankenverluste

* Am Freitag forderten in Esch (Luxemburg) Vertreter von kommunistischen Parteien aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg ein Finanzinstitut der Beneluxstaaten, das nicht dem Maximalprofit, sondern dem öffentlichen Wohl dient:

Weil Tausende Arbeitsplätze und die Einlagen Zehntausender Kleinsparer auf dem Spiel standen, begrüßen die Partei der Arbeit Belgiens (PTB), die Neue Kommunistische Partei der Niederlande (NCPN) und die Kommunistische Partei Luxemburgs (KPL) die milliardenschweren Rettungsaktionen der Benelux-Staaten für die Finanzkonzerne Fortis und Dexia. Doch bei diesen sogenannten Teilverstaatlichungen durch Aktienkauf, so KPL-Präsident Ali Ruckert am 3. Oktober 2008 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der drei Parteien im Escher Rathaus, handele es sich nicht um eine echte Verstaatlichung, sondern nur um eine Verstaatlichung der Verluste, die diese Banken gemacht haben.(...)

»Anstatt die private Wirtschaft immer wieder mit öffentlichen ...



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