30.09.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Überall wird gerettet

Trotz geplantem US-Milliardenprogramm zwingt Finanzkrise weitere Banken in die Knie. Deutschland erwischt volle Breitseite

Klaus Fischer
Wachovia, Fortis, Dexia, Bradford & Bingley, Hypo Real Estate. Die Pleitewelle hat zu Wochenbeginn weitere Finanzkonzerne erwischt. Aber noch brechen sie nicht mit Getöse zusammen, sondern werden aufgekauft, verstaatlicht oder bekommen Finanzspritzen. Während in den USA weiter am 700-Milliarden-Programm von Finanzminister Henry Paulson gefeilt und herumgefeilscht wurde, ging mit Wachovia die nächste Großbank in die Knie. Sie soll nach Informationen der US-Bankenaufsicht von der Citigroup übernommen werden –einem Finanzkonzern, der bislang bereits durch Milliardenabschreibungen und Mißmanagement aufgefallen war. Jetzt hoffen dessen Manager und Eigner auf das durch den Kongreß modifizierte Paulson-Programm und die dort bereitgestellten Gelder. Die bislang geplanten 700 Milliarden Dollar sollen nun in zwei Tranchen und unter Kontrolle des US-Kongresses vergeben werden. Wachovia hatte sich in den zurückliegenden Wochen um Rettung aus eigener Kraft bemüht. All...

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