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30.09.2008 / Ausland / Seite 7

Debakel in Wien

Rechtsaußen-Sieg bei Wahlen zu österreichischem Nationalrat. Regierungsparteien von den Wählern abgestraft

Werner Pirker, Wien
Mit einem historischen Debakel für die beiden Großparteien SPÖ und ÖVP endeten am Sonntag die Wahlen zum österreichischen Nationalrat. Die Sozialdemokratische Partei Österreichs erzielte mit 29,7 Prozent, das waren um 5,7 Prozent weniger als am 1. Oktober 2006, das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der Zweiten Republik. Auch die Österreichische Volkspartei ist auf einem historischen Tiefstand angelangt. Sie verlor gegenüber 2006 8,7 Prozent und kam auf 25,6 Prozent. Von den Verlusten der beiden Regierungsparteien profitierte fast ausschließlich die extreme Rechte. Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) unter Hans Christian Strache gewann sieben Prozentpunkte und fuhr 18 Prozent ein. Haiders Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) konnte seinen Anteil von knapp vier auf elf Prozent fast verdreifachen, was die größte Überraschung dieser Wahl darstellte.

Die Grünen verloren leicht auf 8,9 Prozent und fielen von Rang drei auf Platz fünf zurück. Klar den Ein...

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