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27.09.2008 / Ausland / Seite 7

Unter Nachbarn

Pakistans Präsident verständigt sich in New York mit Indiens Premier auf einen »Neustart« des Friedensprozesses – und geißelt die US-Besatzer von Afghanistan

Hilmar König, Neu-Delhi
Er habe eine »Brandrede« gehalten, werteten Beobachter der UNO-Vollversammlung in New York am Freitag den Auftritt des pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari. Das Besondere daran: Der Redner geißelte mit den USA seinen in der Vergangenheit – und auch gegenwärtig noch – weltweit engsten Verbündeten überhaupt. Scharf zu verurteilen seien die Angriffe von US-Truppen auf Ziele in seinem Land, so Zardari. Pakistan könne es nicht zulassen, daß sein Territorium »durch unsere Freunde verletzt« werde. Solche Angriffe stärkten nur die Extremisten, die die USA beseitigen wollten, argumentierte er weiter.

Pakistans Präsident spielte darauf an, daß sich in direkter Folge der US-amerikanischen Attacken der Aufstand gegen Islamabad in verschiedenen, Stammesregionen nahe Afghanistan weiter verstärkt hat. Und die Regierung schickt Militär: Nach Angaben der pakistanischen Armee vom Freitag wurden bei ihrer laufenden Großoffensive im westlichen Grenzgebiet zu Afghanista...

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