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25.09.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Paradies für Oligarchen

Philippinen: Starkes Wirtschaftswachstum, reiche Rohstoffvorkommen, kaum Gewerkschaftsaktivitäten. Am Massenelend ändert der Boom nichts

Waldemar Bolze
Jeder »Wirtschaftsraum« weist einen wunden Punkt, einen Problemfall auf. Unter den sogenannten Tigerstaaten Südostasiens sind das eindeutig die Philippinen. Das zeigt sich auf politischer Ebene an der halbkolonialen Abhängigkeit von den USA an zahlreichen Putschversuchen, sowie an dem seit mehr als vier Jahrzehnten andauernde Guerillakrieg der kommunistischen New Peoples Army (NPA) und der Moro Islamic Liberation Front (MILF) gegen die Zentralregierung. Auf sozialer Ebene verdeutlichen die Dekadenz der Oligarchie, eine grassierende Korruption und das andauernde Massenelend die anachronistischen Verhältnisse.

Boom und Elend

»Die Philippinen kommen wirtschaftlich nicht vom Fleck. Trotz dynamischer Konjunktur wachsen die Slums in den Städten unaufhaltsam weiter«, titelte die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) Anfang September. Tatsächlich weist die Wirtschaft des Inselstaats seit 2002 Wachstumsraten zwischen 4,4 und 7,2 Prozent auf, wobei das vergangene Jahr den stä...

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