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15.09.2008 / Inland / Seite 4

Dortmunder Polizei in der Kritik

Ermittlungen gegen Antifaschisten der »Aktion 65 plus« nach Neonaziaufmarsch in Ruhrgebietsstadt

Markus Bernhardt
Der Aufmarsch von etwa 1300 Neonazis aus dem In- und Ausland am 6. September in Dortmund hat ein politisches Nachspiel. In der Kritik steht erneut Dortmunds Polizeipräsident Hans Schulze (SPD). Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke, warf der Polizeiführung vor, national befreite Zonen in Dortmund ermöglicht zu haben.

Trotz einer Anschlagsserie, die die Neonazis in den vergangenen Wochen auf mehrere Privatwohnungen und Büroräume von Antifaschisten verübt hatten, und trotz diverser brutaler Übergriffe auf linke Aktivisten hatte sich Schulze geweigert, den Aufmarsch der militanten Rechten zu verbieten. Während die Neonazis am Samstag insgesamt 16 Polizeibeamte verletzten, polizeiliche Absperrungen zu durchbrechen versuchten und Jagd auf Antifaschisten machten, holt der Polizeipräsident nunmehr zum Schlag gegen die Nazigegner aus. So wird derzeit geprüft, inwiefern Bürgerinnen und Bürger, die sich am vergangenen Sa...

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