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10.09.2008 / Inland / Seite 5

Kein Geld für Bildung

OECD-Studie stellt Deutschland erneut Armutszeugnis aus. Kultusministerkonferenz verweist auf Merkels Schönwettergipfel. Linke und Gewerkschaften fordern Kurswechsel

Ralf Wurzbacher
Deutschland leistet sich als eines der reichsten Länder der Welt weiterhin ein vergleichsweise armseliges Bildungssystem. So lautet das zentrale Ergebnis der am Dienstag in Berlin vorgelegten Studie »Bildung auf einen Blick 2008« der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Während in fast sämtlichen führenden Industrieländern die Zeichen auf Bildungsexpansion stehen, wurde der Trend zur sogenannten Wissensgesellschaft hierzulande verschlafen. Der langjährige Investitionsstau macht sich insbesondere an den Hochschulen bemerkbar, die viel zu wenige hochqualifizierte Nachwuchskräfte ausbilden. Die BRD verliere »trotz einiger positiver Schritte weiter an Boden«, befand so auch die für Bildung zuständige OECD-Direktorin Barbara Ischinger gestern bei der Vorstellung der Untersuchung.

Besagte »positive Schritte« sind genaugenommen nur mickrig. Im Durchschnitt der 30 OECD-Mitglieds- und Partnerstaaten beträgt der Anteil der Studiena...

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