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08.09.2008 / Inland / Seite 4

Straße frei für rechten Mob

Über 1300 Neofaschisten marschierten durch Dortmund. Antifaschisten fordern Rücktritt des Polizeipräsidenten. Spontandemo von Antifaschisten gestoppt

Markus Bernhardt
Während sich Neonazis in Dortmund am Samstag über einen »Teilnehmerrekord« freuten, verkaufte die Polizei ihr Einsatzkonzept als vollen »Erfolg«. Antifaschisten aus der Ruhrgebietsstadt fordern hingegen den Rücktritt des Polizeipräsidenten, Hans Schulze (SPD). Dieser hatte zugelassen, daß mehr als 1300 Neonazis aus dem In- und Ausland unter dem Motto »Gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege« durch die Ruhrgebietsmetropole marschierten.

Sowohl die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) als auch das Dortmunder »Bündnis gegen rechts« (Bgr) und die Bezirksvertretung Innenstadt-Ost hatten eindringlich das Verbot der neuerlichen Neonaziprovokation gefordert. Polizeiführung und Stadt Dortmund sahen dazu jedoch keinen Anlaß. Dies, obwohl es in den vergangenen Wochen zu einer von Neonazis verübten Anschlagsserie kam, die sich gegen das Dortmunder Wahlkreisbüro der innenpolitischen Sprecherin der Linkspar...

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