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03.09.2008 / Feuilleton / Seite 12

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Der Mensch besteht aus Wasser: Die große Yoko-Ono-Ausstellung in Bielefeld

Matthias Reichelt
Ein einfacher Gedanke durchzieht das Werk der Fluxus-Künstlerin Yoko Ono: Wenn wir uns alle mit Respekt und Liebe begegnen würden, gäbe es keine Kriege. Das mag für viele naiv klingen angesichts der wachsenden Zahl ethnischer Konflikte, ökonomisch und geostrategisch begründeter Kriege, vieler Terror- und Selbstmordanschläge und der neuesten Erfindung im Arsenal der tödlichen Verrücktheiten – dem angeblich moralisch gerechtfertigten »War on Terror«.

Doch natürlich ist Yoko Ono nicht so naiv. Statt dessen interveniert sie immer wieder, um Gewalt anzuprangern und die Diskrepanz zwischen einer Utopie des Friedens und der kriegerischen Realität aufzuzeigen. An diesem Punkt kreuzte sich 1967 auch ihr Weg mit John Lennon. Sein Song »Imagine« ist die pop-gewordene, von Yoko Ono beeinflußte Friedenshymne. Doch schon vor ihrer Bekanntschaft mit Lennon war sie eine weltweit anerkannte Künstlerin, auch wenn ihr an der Seite von Lennon weitaus mehr Öffentlichkeit zute...

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