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22.08.2008 / Inland / Seite 5

BVL deckt Giftmischer

Greenpeace-Studie: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit verheimlicht verbotene Pestizide im Essen

Rainer Balcerowiak
Deutsches Obst, Gemüse und Getreide sind häufig mit illegalen und besonders gesundheitsschädlichen Pestiziden belastet. Dies geht aus einer am Donnerstag vorgestellten Untersuchung von Greenpeace hervor, die auf Daten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) basiert. Neun Prozent (199 von 2176 Proben) der im Jahr 2006 behördlich nachgewiesenen Pestizide haben in Deutschland keine Zulassung. Die meisten illegalen Gifte befanden sich in frischen Kräutern und Himbeeren (18 Prozent der Proben), gefolgt von Feldsalat, Birnen, Rucola und Johannisbeeren (sechs bis acht Prozent der Proben). Die Daten basieren auf Untersuchungen der dafür zuständigen Landesämter.

Das BVL hat dieses Material zwar bereits im Frühjahr 2008 veröffentlicht, jedoch ohne jeglichen Hinweis auf verbotene Pflanzengifte. Dabei hätte dafür »ein simpler Abgleich« der vorliegenden Analyseergebnisse mit den diesbezüglichen nationalen und EU-Registern ausgereicht, sa...

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