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19.08.2008 / Ausland / Seite 7

Das Parlament als Hoffnungsträger

Nach dem SADC-Gipfel: Simbabwe-Gespräche sollen fortgesetzt werden. Lösung nicht in Sicht

Gerd Schumann
Am Ende des südafrikanischen SADC-Gipfels in Johannesburg stand wieder keine Einigung in Sachen Simbabwe. Das war zwar allgemein erwartet worden, doch verlangt die »humanitäre Krise«, wie Südafrikas Präsident Thabo Mbeki den katastrophalen wirtschaftlichen Zustand Simbabwes nannte, dringend nach einer Lösung. Diese sei indes nur dann zukunftsträchtig, wenn sie von allen Parteien getragen werde: Kein »von außen aufgedrängtes Ergebnis wird von Dauer sein«, so Mbeki am Sonntag abend gegenüber Journalisten im Anschluß an das Treffen von 14 Staats- und Regierungschefs.
Nicht nach Johannesburg angereist war der Präsident des seit langem britisch-orientierten Botswana, Seretse Ian Khama – »aus Protest« gegen die Teilnahme seines simbabwischen Amtskollegen Robert Mugabe, hieß es. Der sambische Außenminister, der den erkrankten Staatschefs Levy Mwanawasa auf dem Gipfel vertrat, verlas eine Erklärung, in der er die Simbabwe-Krise als »schädlich« für die gesamte Reg...

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