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18.08.2008 / Sport / Seite 16

Mit den letzten Zügen

Britta Steffen holt ihren zweiten Olympiasieg und denkt über Rücktritt nach

Marek Lantz
»Immer weiter, immer weiter«, antwortete Britta Steffen am Sonntag auf die Frage, was denn ihr Motto während der gut 24 Sekunden gewesen sei, die sie für ihre zweite olympische Goldmedaille über 50-Meter-Freistil brauchte. Ohne selbstmanipulative Parolen kommen Spitzensportler, die mit Psychologen zusammenarbeiten, bekanntlich selten aus. Wer Steffen-Psychologin »Frau Janofsky« (so ARD-Expertin Franziska van Almsick, die sich von der Dame einst ebenfalls Unterstützung angedeihen ließ) tags zuvor mitsamt ihrem Karma im Interview gesehen hatte, wird zumindest ein wenig die Stirn gerunzelt haben.

Sei’s drum, zumindest Britta Steffen dürfte es genützt haben. Erstaunlich gelöst wirkte die 24jährige Berlinerin, die jahrelang als psychisch wenig stabiles Sensibelchen verschrieen war, bereits vor dem Start der Kurzstrecke. Der Druck, der ihr noch im Jubel nach dem Gewinn der 100Meter am Freitag ins extrem verzerrte Gesicht geschrieben war, schien völlig gewichen. ...

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