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16.08.2008 / Ausland / Seite 2

Bush rüstet verbal weiter auf

US-Präsident wirft Rußland »Schikane und Einschüchterung« Georgiens ­vor. Merkel kritisiert in Sotschi russisches Vorgehen als »unverhältnismäßig«

Bevor er sich in die Ferien verabschiedete, verschärfte US-Präsident George W. Bush noch einmal den Ton gegenüber Rußland. Er warf Moskau »Schikane und Einschüchterung« Georgiens vor. Dies sei keine Art, im 21. Jahrhundert Außenpolitik zu betreiben, erklärte Oberlehrer Bush am Freitag in Washington. Der Kalte Krieg sei vorbei, und ein »streitsüchtiges Verhältnis« mit den USA könne nicht im Interesse Rußlands sein. Mit seinem Verhalten im Kaukasus-Krieg habe Moskau seinen Beziehungen zu anderen Ländern geschadet. Der US-Präsident stellte sich voll an die Seite der georgischen Führung und verlangte von Rußland den Abzug seiner Truppen von georgischem Territorium.
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisierte das russische Vorgehen im Südkaukasus deutlich. Nach einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in Sotschi am Schwarzen Meer sagte sie am Freitag, sie hab...

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