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16.08.2008 / Ausland / Seite 8

»Mut zur Gegeninformation ist dringend nötig«

Italiens Rechte versucht, Palästinensern die Schuld am Attentat von Bologna vor 28 Jahren in die Schuhe zu schieben. Ein Gespräch mit Germano Monti

Rosso Vincenzo
Germano Monti ist Sprecher des italienischen »Forum Palästina«. Er war Mitglied des »Partito della Rifondazione Comunista« (PRC), trat aber aus Protest gegen die Beteiligung dieser Partei an der italienischen Regierung aus.

Am 2. August 1980 gab es einen Bombenanschlag auf den Bahnhof von Bologna, bei dem 85 Menschen getötet wurden. Das Attentat wurde zunächst den Roten Brigaden in die Schuhe geschoben, später stellte sich aber heraus, daß es das Werk von Neofaschisten war, die offenbar mit dem italienischen Geheimdienst und der NATO-Geheimarmee »Gladio« kooperierten. Zwei der Täter wurden zu lebenslanger Haft, einer zu 30 Jahren verurteilt. Jetzt wird deren Schuld in der Öffentlichkeit immer heftiger bestritten. Wer ist die treibende Kraft hinter dieser Kampagne?

Die Kritik an den Urteilen gegen Francesca Mambro, Valerio Fioravanti und Luigi Ciavardini kennen wir seit Jahren, sie kommt auch aus dem linken Spektrum. Seit einiger Zeit gibt es aber eine ...

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