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08.08.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Mit und ohne Geldbeutel

Zur Eröffnung der Spiele von Peking tobt eine Kampagne sondersgleichen

Klaus Huhn
Heute beginnen in Peking die 29. Olympischen Sommerspiele. Daß davon nur 26 stattfanden, war zwei Weltkriegen zuzuschreiben, in denen Deutschland die Jugend der Welt in Schützengräben getrieben hatte. Daß Deutschland nur 22mal teilnahm, lag daran, daß das Internationale Olympische Komitee (IOC) das Land dreimal wegen Kriegsverbrechen ausschloß und die BRD (1980) mit antikommunistischen Motiven die Spiele boykottierte. Dieser kurze Überblick bliebe unvollständig, würde man nicht die Rolle der DDR erwähnen, die sich zwar 1984 der Moskauer Order beugte, den Spielen in Los Angeles fernzubleiben, danach aber entscheidend dazu beitrug, die unselige Kette der Boykotte zu beenden. Die feste Zusage Erich Honeckers gegenüber dem IOCPräsidenten Juan Antonio Samaranch, die DDR würde nie wieder Olympische Spiele boykottieren, bewog den IOC-Präsidenten, der DDR-Sportorganisation beim Leipziger Turnfest 1987 das olympische Banner zu überreichen und 1988 zur von der DDR ...

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