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05.08.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

»Kein Kölsch für Nazis«

Wirte und Kulturschaffende der Domstadt protestieren gegen rassistische Antiislamkonferenz der rechten Bewegungen »Pro Köln« und »Pro NRW«

Markus Bernhardt
Mit einem sogenannten Antiislamisierungskongreß wollen die selbsternannte rechtsextreme Bürgerbewegung »Pro NRW« und ihre lokale Gliederung »Pro Köln« die in der Bundesrepublik weit verbreitete islamophobe Stimmung nutzen und mit Blick auf die 2009 stattfindenden Landtags- und Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen weitere Wähler an sich binden. Seit 2004 sitzt »Pro Köln« in Fraktionsstärke im Stadtrat sowie in allen Bezirksvertretungen der Domstadt. Die Gruppe ist vor allem durch rassistische Kampagnen gegen den Bau einer Moschee im Stadtteil Ehrenfeld bekannt geworden. Zwar sind die »Pro«-Funktionäre bemüht, sich in der Öffentlichkeit ein bürgerliches Antlitz zu geben, das Gros von ihnen war jedoch bereits in der Vergangenheit in rechtsextremen Parteien und Gruppierungen aktiv. Islamophobe Querfront Ausgerechnet das als tolerant geltende Köln machen die Rechtsextremen zum Tagungsort für ihre Antiislamkonferenz vom 19. bis 21. September. Verwunderlich ist...

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